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Dolphin´s Night 2010

Dolphin’s Night:
authentisch und warmherzig

Wer Gutes leisten will und sich das leisten kann, der kam am Samstagabend,
02. Oktober 2010, nach Düsseldorf zu der Dolphin’s Night in das Hotel InterContinental auf der Königsallee. Eine heiß begehrte Eintrittskarte in der Hand betrat er den geschmückten Ballsaal und erlebte eine Spenden-Gala par excellence. Und wenn er einen guten Tag hatte, dann ist ihm aufgefallen, mit wie viel Herz, Hingabe und Temperament die Menschen hinter dolphin aid dabei waren. Wir hatten einen besonders guten Tag…
 
Zahlreiche Prominente und namhafte Größen aus Industrie und Medien kamen in das Interconti, um dolphin aid-Gründerin Kirsten Kuhnert an einem ihrer wichtigsten Tage im Jahr zu unterstützen.Der Tag ist so wichtig, weil nicht nur die bisher 15 erfolgreichen Bestehensjahre und die 9. Dolphin’s Night der Foundation gefeiert wurden, sondern weil um Geldspenden gebeten werden konnte - in einer glanzvollen Umgebung mit schönen oder reichen Menschen. 138.000 Euro kamen an dem Abend zusammen. 11.000 Euro allein bei der Live-Auktion, in welcher das beeindruckende Werk der Künstlerin Freddy Reitz einen Besitzer fand. 
Weiteres konnte dank anderer hochklassiger Preise großzügiger Sponsoren, die in einer umfangreichen und langwierigen Auktion Abnehmer suchten, eingenommen werden. Doch man wartet gerne, auch wenn man selbst nicht mitbieten kann, aber weiß, dass die hilfsbedürftigen Kinder ebenfalls warten.
 
Die Prominenz setzt ihre Bekanntheit an der richtigen Stelle ein. Ihre Namen, ihre Kontakte, ihr Ruf und ihr Geld kommen kanalisiert dort an, wo sie als Gesamtpaket für gute Zwecke effektiv eingesetzt werden können. Umso schöner war die Tatsache, dass die Mehrheit berühmter Persönlichkeiten sich selbst in den Hintergrund und den Anlass ihrer Anwesenheit in den Vordergrund stellte. So kam zum Beispiel Barbara Becker. Sie unterstützt ihre Freundin Kirsten schon lange mit voller Überzeugung von der Möglichkeit, mit nur wenigen Handgriffen Großes zu bewirken. Natürlich sei sie sich darüber hinaus ihres eigenen Glückes bewusst: "Ich bin unheimlich dankbar für meine gesunden Kinder und helfe gerne, wenn andere dieses Glück nicht haben." 
 
Ein wenig Hollywood-Glamour kam mit Schauspieler Ralf Möller auf. Er versprühte zwar gute Laune, hielt sich aber reserviert, wirkte besonnen und abgeklärt. Als Botschafter der Organisation steht er mit Eifer und Faszination zugleich hinter dem Projekt und zweifelt niemals an seinem Sinn. Auf die Frage, ob es ihm hier auch um das sehen-undgesehen-werden ginge, antwortete er ohne Zögern monoton und sachlich: Wenn ich gesehen werden will, gehe ich zum Golden Globe."
 
Moderator Alexander Mazza wird diese Möglichkeit wohl eher nicht haben, aber das scheint er auch nicht zu bemängeln. "Als Kirsten mich gefragt hat, ob ich gemeinsam mit Tamara Sedmak moderieren will, habe ich sofort zugesagt. Wir kennen uns alle schon sehr lange und solche Zusammenkünfte haben für mich fast Familienfeier- Charakter."

Das Tanzparkett wurde seit dem Auftritt von Mark Medlock und spätestens bei dem Gig von John and Friends sowie der DJ-Beats von John Jürgens bis aufs letzte Fleckchen pausenlos genutzt. Für heitere Stimmung sorgte zudem Comedian Wolfgang Trepper, der kritisch-witzig die Schlagerszene durch den Kakao zog. Für einige Stunden eine heile Welt. Doch die gibt es nun mal nicht überall und ist für viele Familien mit behinderten Mitgliedern Seltenheit. Darauf machte zunächst OB Elbers in seiner Einführungsrede aufmerksam und übergab das Wort dann an Kirsten Kuhnert. Die Minuten ihrer Rede waren für uns die wichtigsten und wertvollsten des Abends, da sie wahre Substanz, tiefe Projekt-Verbundenheit und knallharte Entschlossenheit enthielten. Kirsten sprach empathisch und liebevoll über die Realität und ihre Wünsche ("Aus Träumen wird Realität"), die Schwierigkeiten und Erfolge ihres Projekts ("Es ist der Einsatz und Kampf für erste Worte, erste Schritte."), über ihren unermüdlichen Einsatz und den ihrer Helfer ("Rebellisch und mit ganzer Lust"). Diese Power-Frau weiß wovon sie redet. Ihrem Sohn Tim wurden durch eine Delphin Therapie wertvolle Lebensjahre geschenkt, nachdem er in Folge eines Schwimmunfalls ins Wachkoma fiel. Er starb vor zwei Jahren.

"Charity bedeutet Hilfe. Echte Hilfe." 

Wir haben den Abend genossen, weil er so echt war: eine gesunde Mischung aus Reichtum und Menschlichkeit. Eine seltsame, neue Erfahrung in der glamourösen Welt der Stars und Sternchen. Unser Dank gilt Kirsten Kuhnert und ihrer Familie.

(Gastbeitrag der Journalisten Yavi Bartula - mit freundlicher Genehmigung der styleranking media GmbH)

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