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Tadeus Plew

Krankheitsbild: Impfschaden, BNS-Krämpfe (Epilepsie), starke Entwicklungsverzögerung in allen Bereichen

Unser Sohn Tadeus, geb. 25.6.90, bekam mit knapp 6 Monaten eine Mehrfachimpfung, wonach er anfing zu krampfen. BNS-Krämpfe (Epilepsie), was eine starke Entwicklungsverzögerung in allen Bereichen nach sich zog.

Heute ist er anfallsfrei. Tadeus bekommt mehrere Therapien. Dadurch hat er sich in der Grob- und Feinmotorik sowie in der passiven Sprache sehr gut entwickelt. Die aktive Sprache weist noch starke Defizite auf. Er spricht hauptsächlich 2-Wort-Sätze. Vor ca. 1 1/2 Jahren lasen wir in einer Zeitschrift von der Delphin-Therapie in Florida. Da zu diesem Zeitpunkt die Therapie in Florida (aus unserer Sicht) noch nicht für ihn zumutbar gewesen war, wegen der Flugzeit, dem Streß der Reise dadurch evtl. ausgelöste Krämpfe, warteten wir bis Frühling 1996. Wir stellten zu der Zeit Kontakt zu Dr. D. Nathanson/Delphin-Therapie her. Im Mai 96 sahen wir Frau Kuhnert in der Sendung Schreinemakers, die von der Delphin-Therapie berichtete. So bekamen wir Kontakt zu Frau Kuhnert und dolphin aid.

Wir beschlossen, im Herbst gemeinsam nach Florida zu fliegen. Es schlossen sich 5 weitere Familien an. Vom Flughafen Düsseldorf bis zum Hotel in Key Largo wurde alles von dolphin aid bestens organisiert. Das erstreckte sich vom separaten Abflugschalter bis zur Betreuung während der Therapie durch ehrenamtliche mitreisende Heilpädagogen.
Unser Sohn zeigte keine Angst im Umgang mit den Delphinen. Schon in der ersten Woche reagierte er während der Therapiesitzung auf Anweisung der Therapeuten schneller und fand auch zur Sprache. Anweisungen waren z.B.: "Schau mich an, zeige mir (auf einem Bild) den Mund, sage: Mund."

Es hatte sich gezeigt, dass er viele Wörter tatsächlich sprechen kann. Mittlerweile spricht er Mehr-Wort-Sätze. Während der Therapie sind anwesend: ein Therapeut mit dem Kind, ein Delphin-Trainer, ein Protokollführer, einer der mit dem Camcorder filmt und Dr. D. Nathanson geht von einem zum anderen Kind. Außerdem anwesend: ehrenamtliche Studenten. Vier Kinder konnten zur selben Zeit therapiert werden.

Wir Eltern hatten einen sehr netten, freundschaftlichen Kontakt bekommen. Die Harmonie wirkte sich auch auf die Kinder positiv aus.

Würden wir die Therapie noch einmal machen? Ja, sofort, nur nicht mehr für 2, sondern für 3 Wochen. Sehr schön ist es auch, dass wir Eltern noch untereinander in Kontakt stehen und den Kontakt hoffentlich auch noch behalten werden. Der Austausch ist doch immer wieder von großem Wert.

Viel Erfolg
Renate Plew