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Philipp Fugmann

Krankheitsbild: BNS-Krämpfe (Epilepsie), dadurch Entwicklungsverzögert

Familie Fugmann schreibt:

Liebes dolphin aid Team,

man sagt ja, alle guten Dinge sind drei. Bei uns stimmt das wirklich. Deshalb nehmen wir uns nun einmal die Zeit, um an Euch einen Dankschön-Brief zu schreiben.

Nun aber erst einmal der Reihe nach. Im März 2001 haben wir unsere erste Delphintherapie gehabt. Es war auch die wirkungsvollste. Denn nach dieser Therapie hat Philipp erst einmal den Anstoß zum selber sprechen bekommen. Damals war Dreamer sein tierischer Sprachtherapeut. Obwohl dieser für uns besondere Delphin leider schon im Delphin-Himmel schwimmt, ist er in unserer Familie noch sehr lebendig.

Nachdem Philipp nach dieser Therapie in allen Bereichen Fortschritte gemacht hat, haben wir beschlossen, eine weitere Therapie zu planen.

Wir möchten natürlich auch erwähnen, dass dies alles nicht ohne finanzielle Unterstützung geklappt hätte. Ein besonderer Dank geht an dolphin aid, an Bild hilft, an die DVG und die Stadtwerke und nicht zuletzt an sämtliche Familienmitglieder. Wie sagte eine Tante so schön: Nur gemeinsam sind wir stark.

Die zweite Therapie im November 2002 war nicht ganz so erfolgreich. Philipp machte zwar auch hier und da kleiner Fortschritte, doch diesmal stimmten die äußeren Faktoren nicht so ganz. Es war der kälteste November seit langem und die Delphin-Dame Nicki nicht immer ganz bei der Sache. (wie sich im Nachhinein herausstellte, war sie schwanger).

Die dritte Therapie, jetzt im Juli 2004, sollte gar nicht stattfinden. Ich habe gedacht, die Delphine können Philipp nun nicht mehr weiterhelfen, weil er halt hier bei den Therapien so seine kleine Fortschritte machte. Was kann man noch erwarten? Das einzige wäre, wenn er nun anfängt kleine Sätze zu sprechen. Und genau dieses Wunder geschah.
Direkt bei der ersten Therapiestunde mit Alfonz hörten wir Philipp am Dock sagen: „Ich will schwimmen.“ Wir konnten es nicht fassen. Unser größter Wunsch hat sich erfüllt. Danke Dreamer, Danke Nicki, Danke Alfonz.

Wir denken, dass diese letzte Therapie für Philipp die schönste war. Er hatte von der ersten Stunde an keine Angst und sehr viel Spaß. Als wir Rik erzählten, durfte Philipp sogar alleine seine Runden mit Alfonz drehen. Philipp war stolz wie Oskar.

Wenn Philipp nach einem langen Schul- und Therapietag nach Hause kommt, kann er wunderbar bei seinem Delphin-Video entspannen. Wir glauben, er ist dann wieder bei den Delphinen in Florida.

Nochmal ein herzliches Dankeschön an alle.

Mit freundlichen Grüßen
Familie Fugmann