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Alexander Christmann

Krankheitsbild: geistige Behinderung, Erethie, Sprachentwicklungsstörung, motorische Koordinationsstörung, Temporallappen-Epilepsie

Familie Christmann schreibt:

Hallo, liebes dolphin aid Team!

Nachdem wir jetzt schon gut einen Monat zu Hause sind, möchten wir Christmänner uns bei Euch tausendmal und mehr bedanken. Frau Oßenschmidt und Ihr alle habt alle so wunderbar organisiert, so dass nur die Flughäfen auf unserem Weg nach Curacao Dank unserem „geduldigen“ Alexander Stress bedeuteten.

In unserem Appartement angekommen, hatten wir alle vier den Eindruck, im Paradies gelandet zu sein. Da bereits unser erster kleiner Einkauf getätigt war, brauchten wir uns nur die nächsten 14 Tage um einen vollen Kühlschrank zu kümmern. Auch das war unproblematisch, da man wenn man wollte, jeden Tag zum Supermarkt und zurück gebracht wurde. So war für uns Urlaub pur angesagt. Ich kann mich nicht daran erinnern seitdem ich Kinder habe, einen so erholsamen Urlaub verlebt zu haben.

Die Therapie für Alexander war so intensiv, liebevoll und fachlich toll auf ihn abgestimmt. Wenn wir unseren Buben bei Kerstin und Matthias abgegeben haben, wussten ich von der ersten Minute an, dass er bei Freunden ist. Alexander mochte seine Therapeuten, Esther, Rudolf und natürlich seinen Delphin Nemo auf Anhieb. Maximilan, Alexanders großer Bruder, wurde von den Therapeuten von Anfang an integriert. Besonders hat er Lisa in sein Herz geschlossen.
Stolz waren wir alle, Kiki, Dr. Lindemann mit Frau, Petra (Anmerk. der Redaktion: Petra Stadler) und Barbara (Becker) kennen gelernt zu haben.

Aus den Büchern von Kiki wusste ich bereits, dass sie eine tolle und starke Frau ist. Auf Curacao lernte ich sie als eine liebevolle Freundin für unseren Maximilian, engagierte und besorgte Vorsitzende von dolphin aid und großartige, starke und überaus sensible Frau kennen. Ich bin dankbar für diese Begegnung.

Das gesamte Team war stets für unsere Belange da und man hatte nie das Gefühl, unerwünscht zu sein. Ich als Frau von bald 43 Jahren, fühlte mich zum ersten Mal seitdem unser Alexander ein besonderes ist, geborgen, verstanden und frei von dem Gefühl, mich ständig entschuldigen zu müssen, weil Alexander sich so benimmt, wie er es eben öfters tut.
Für uns steht fest, dass wir im Oktober 2006 in den Herbstferien wieder zur Therapie kommen. Bis dahin werden wir, falls alles klappt, das Geld zusammen haben.

Die Therapie hat bei Alexander schon angeschlagen. Priorität war, Regeln erlernen und Grenzen akzeptieren, sowie seine Aussprache. Kerstin und Matthias haben den Grundstein gelegt und uns den richtigen Weg aufgezeigt.
Die Lehrerin und die Erzieherin von Alexander haben sich total über den Bericht aus Curacao gefreut. Beide fühlen sich bestätigt, da sie nach den selben Prinzipien arbeiten.

Euch allen ein ganz herzliches Dankeschön für Eure Arbeit und Mühe. Schön, dass es Menschen wie Euch gibt.

Liebe Grüße
Eure Elvira Christmann und die restlichen Christmänner